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Trotz Corona: So kann ein Weihnachtsmarkt funktionieren

Weihnachten bedeutet den Deutschen viel. Eine Studie zeigt, dass 2019, 79% der Befragten angaben, Weihnachten zu feiern (2017 waren es sogar 90%). Laut Statista, ist Deutschland auch in Sachen Weihnachtsmarkt Europäischer Spitzenreiter: 2015 gab es 270 Millionen Besucher auf den 34 großen und weit über 2000 kleinen Weihnachtsmärkten. Da können unsere Nachbarländer nicht mithalten: Frankreich (78 Millionen), Österreich (21 Millionen) und Schweiz (8,2 Millionen) haben zusammen nicht einmal halb so viele Besucher.

Doch 2020 ist - wie so oft in diesem schwierigen Jahr - alles anders. Aufgrund von COVID19 gibt es eine Flut von Absagen für Weihnachtsmärkte. Zu groß ist die Gefahr der Ansteckung, zu eng der Platz. Die zweite Welle hat Deutschland im Griff und das spühren nun auch die unglücklichen Veranstalter. Dass Corona und Weihnachtsmarkt nicht so gut zusammenpassen wie Lebkuchen und Glühwein war vorhersehbar, die Realität der Absage schmerzt natürlich trotzdem.

Viele Weihnachtsmärkte wegen Corona abgesagt

Der Autor dieses Artikels ist mitten im Thema, denn auch sein Weihnachtsmarkt musste abgesagt werden.

"Die Entscheidung unseren Schabermarkt, den ersten alternativen Weihnachtsmarkt im Berliner Bergmannkiez, abzusagen, fiel schon im September. Eine Durchführung unseres Programms mit Workshops, Lesungen und kulturellen Aktivitäten, wäre unter den geltenden Auflagen, leider nicht möglich gewesen."

Oliver Edwards, Gründer Schabermarkt

Auch wenn der Entschluss zur Absage nicht einfach ist, viele haben diese Entscheidung nicht bereut: Die Flut an Absagen ist groß, fast täglich fällt ein neuer Weihnachtsmarkt Corona zum Opfer. Von Schleswig-Holstein über Berlin bis Bayern: in jedem Bundesland und vielen Städten gibt es Absagen.

Zu den prominentesten gehören die Weihnachtsmärkte in Nürnberg, Konstanz, Erfurt und Frankfurt. Auch in der Hauptstadt wurde der Weihnachtsmarkt am Gendarmenmarkt erstmals seit 17 Jahren abgesagt.

Dieses Bild werden wir in Frankfurt 2020 nicht erleben - der Weihnachtsmarkt wurde abgesagt

Auch unzählige kleine Weihnachtsmärkte sind betroffen. Somit leiden nicht nur die Veranstalter selbst, sondern auch hunderte Händler, die sich auf die Einnahmen aus dem Geschäft mit dem Weihnachtsmarkt verlassen haben.Immerhin: Die Gesamtumsätze der Weihnachtsmarkt Besucher bei Markthändlern, Schaustellern, im örtlichen stationären Einzelhandel, in der Gastronomie und Hotellerie, Anbietern von Verkehrsleistungen und sonstigen touristischen Leistungsanbietern beliefen sich schon 2001 auf eine Höhe von 4,847 Mrd. €. Durchschnittlich gab damals jeder Besucher 31,14 € im Rahmen seines Weihnachtsmarktbesuches aus.

Trotz Corona und Maskenpflicht: Einige Weihnachtsmärkte finden statt

Dass man nicht ganz auf den Budenzauber verzichten will, zeigen einige Veranstalter von Weihnachtsmärkten in der Bundesrepublik. Sie haben, in Absprache mit Land und Bund, Sicherheits- und Hygienekonzepte entwickelt, um den Weihnachtsmarkt, trotz Corona, stattfinden zu lassen.

Das Resultat aus dieser Entscheidung: Bei vielen Märkten herrscht eine Maskenpflicht an den Ständen, die Buden – von denen es weniger geben wird – werden in großen Abstand von 5 - 10 Metern positioniert. Glühwein und anderer Alkohol darf oft nur in den Gastronomiebereichen konsumiert werden. Viele, z.B. der Weihnachtsmarkt in Leipzig, verbieten das gastronomische Angebot gänzlich.

Fest steht: Für viele Weihnachtsmärkte gilt: eine Besucherregistrierung bzw. Anwesenheitsdokumentation, vor allem im Gastronomiebereich, ist obligatorisch und die Grundvoraussetzung des Hygienekonzepts.

Für Weihnachtsmärkte gelten während Corona dieselben Regeln wie für andere Veranstaltungen

Um einer Absage zu entgehen, ist für Veranstaltungen aller Art eines besonders wichtig: Infektionsketten müssen nachverfolgbar sein. Hierfür ist es notwendig zu wissen, wer meine Veranstaltung besucht und wie die Behörden, im Falle eines Ausbruchs von Corona, jeden Gast schnell und effektiv kontaktieren können.

Weihnachtsmärkte sind hier keine Ausnahmen, bergen aber ein paar Besonderheiten, z.B. durch die Größe und die Besucherzahl. Auch die Dauer ist relativ lang im Vergleich zu anderen Veranstaltungen. Hierfür braucht man ein zuverlässiges System, um jederzeit eine verlässliche Anwesenheitsdokumentation vorlegen zu können.

"In diesen herausfordernden Zeiten möchten wir von MATE unsere Kunden und Partner mit neuen Lösungen unterstützen, damit Sie Ihre Veranstaltungen auch in der aktuellen Situation erfolgreich durchführen können. Dies gilt insbesondere für die bevorstehende Weihnachtszeit, in der sich so viele Menschen nach sozialem Austausch und gemütlichem Beisammensein sehnen. Aus diesem Grund haben wir speziell für Weihnachtsmärkte eine einfache, schnell umzusetzende und vor allem sichere Lösung für die kontaktlose Registrierung und Nachverfolgung Ihrer Besucher entwickelt."

Florian Kühne, CEO MATE

Durch MATE Gästemanagement in Zeiten von Corona auch auf dem Weihnachtmarkt sicher

Gutes Gästemanagement ist ein essenzieller Grundstein zur Kontaktverfolgung. Das zeigt auch das rigorose Vorgehen der Behörden, z.B. in Hamburg: Bis zu 150 € Bußgeld wird bei der Angabe falscher Kontaktdaten fällig. Um diese Situation zu vermeiden, sollte man als Veranstalter seinen Besuchern auch eine einfache Möglichkeit bieten, die Daten zu hinterlegen.Mit MATE erstellen Sie in Minuten eine ansprechende und mobil optimierte Registrierungsseite mit einem dynamischen Registrierungsformular. So können sich Ihre Besucher entweder schon von zu Hause, oder direkt vor Ort mit ihrem Smartphone registrieren. Sofort nach der erfolgreichen Registrierung erhält der Gast einen QR-Code, mit dem der Einlass auf Ihrem Weihnachtsmarkt möglich ist.

Mit der MATE Besucherregistrierung können alle Gästedaten gesammelt, gespeichert und jederzeit abgerufen werden.

Gleichzeitig sollte man auch jederzeit nachvollziehen können, wann sich die Besucher auf dem Gelände eingefunden bzw. es wieder verlassen haben. Hierzu dient eine Check-In und Check-Out Funktion. Für Check-In bzw. Akkreditierungen vor Ort steht Ihnen die MATE-App für iPads und iPhones zur Verfügung. Registrierungs-Checkpoints sind eine Möglichkeit, um Gästen vor Ort zu helfen.

Um Schlangen am Einlass zu vermeiden, lässt sich der Prozess auch in Sekundenschnelle abwickeln. Somit können Sie den Sicherheitsabstand zu jedem Zeitpunkt gewährleisten und einen gleichmäßigen Gästefluss garantieren. Außerdem haben Sie jederzeit den Überblick über die Anzahl an Personen auf dem Gelände des Weihnachtsmarktes.

Was tun im Ernstfall? Umfassende Besucherstatistiken in Echtzeit!

Wie läuft also eine Kontaktverfolgung bei einem Ausbruch von Corona auf Ihrem Weihnachtsmarkt ab? Wie lässt sich unterscheiden, wer an besagtem Tag in welchem Bereich war?

Einfach: Mit MATE behalten Sie jederzeit den Überblick, welche Gäste sich wann auf dem Gelände befinden. Sollten Sie bzw. die Gesundheitsbehörde einzelne Gäste kontaktieren müssen, können Sie dies mit ansprechenden Kommunikationsvorlagen direkt aus MATE heraus tun.

Sie möchten wissen, wie MATE Ihnen bei der Durchführung Ihres Weihnachtsmarkts hilft? Sehen Sie sich unsere Online-Broschüre an.

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Fazit

Das allgegenwärtige Corona-Gespenst droht nun auch die gesellschaftlich wichtige Weihnachtsstimmung zu kippen. Viele Weihnachtsmärkte haben schon mit einer Absage auf Corona reagiert. Die verbleibenden Märkte kämpfen noch, um ein passendes Sicherheits- und Hygienekonzept zu erstellen.

Durch effektives Gästemanagement können Sie den Vorgaben der Behörden für Weihnachtsmärkte gerecht werden. Die Besucherregistrierung ermöglicht die Nachverfolgung von Infektionsketten und damit eine Eindämmung der Ausbreitung von Corona.

Persönlich wünschen wir allen Weihnachtsmärkten, den Veranstaltern und den Gästen viel Erfolg und vor allem Gesundheit.

Von Oliver Edwards

Content Marketing Freelancer, Konzepter, Event Consultant und Musiker in Berlin.

Kontakt: hello [at] oh-ed.com

Schwarz weiß Porträt des Autors Oliver

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